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Ratgeber - Tipps - Empfehlungen & mehr
Vermietung einer Eigentumswohnung - spezieller Mietvertrag erforderlich
Viele der Konflikte, die durch die Vermietung von Eigentumswohnungen entstehen, könnten durch eine entsprechende Vertragsgestaltung vermieden werden.
Dem Eigentümer von Wohneigentum ist oft nicht bewusst, dass er sich in zwei Rechtskreisen bewegen, die zunächst einmal so gut wie nichts miteinander zu tun haben:
- Zum einen ist er als Eigentümer, also als „Gesellschafter“ des Verbandes WEG, den einschlägigen gesetzlichen Regelungen (insbesondere denen des Wohnungseigentumsgesetzes) und den Rechtsetzungsakten des Verbandes (Teilungserklärung, Vereinbarungen, Beschlüssen) unterworfen.
- Zum anderen ist er als Vermieter an die Regelungen und Grenzen des Mietrechts (u. a. des BGB und seiner nachgeordneten Gesetze und Verordnungen) und vor allem an die „seines“ Mietvertrages gebunden.
Aber nicht nur hinsichtlich des Verwendungszwecks sollte der vermietende Eigentümer besonders darauf achten, bestehende Benutzungsregelungen der WEG zum Gegenstand des Mietvertrages zu machen. Sonst kann es z. B. passieren, dass der Mieter seinen Liegestuhl auf dem durch Sondernutzungsrecht einem anderen Eigentümer zugewiesenen Gartenanteil aufschlägt, ohne dass ihm das sein Vermieter verbieten könnte.
Ein weiteres Beispiel: Die Wohneigentümergemeinschaft eine Änderung des Kostenverteilungsschlüssels. Eine Änderung in einem Rechtskreis hat mithin keinerlei Konsequenzen für den anderen Rechtskreis. Um dies von vornhinein im Mietvertrag zu regeln, bietet der Gesetzgeber nach § 315 BGB bei allen Verträgen einer Anpassungsklausel, wonach eine Vertragspartei der anderen ein Leistungsbestimmungsrecht einräumen kann. So könnte der Vermieter vereinbaren, dass unter bestimmten Voraussetzungen, etwa der Änderung des Kostenverteilungsschlüssels innerhalb der WEG, der Vermieter auch im Mietverhältnis anpassen darf.
WEG-Regeln gehören in den Mietvertrag
Die Mietsache wird genau definiert, die Nutzungs-möglichkeiten vorhandener Außen- oder sonstiger Gemeinschaftsflächen wird genau beschrieben. Genauso wichtig ist es aber, dass der Mietvertrag Anpassungen an eine sich während des Mietverhältnisses ändernde Beschlusslage ermöglicht.
Beschließt die WEG etwa Änderungen von Benutzungsregelungen (Hausordnung) oder des Verteilerschlüssels bei der Wohngeldabrechnung, bindet das den Mieter nicht automatisch.
Der Mietvertrag sollte daher auch verschiedene Öffnungsklauseln beinhalten, die dem Vermieter eine Anpassung des Vertragsinhaltes an eine geänderte WEG-Realität erleichtern soll.
Unser Tipp: Der richtige Mietvertrag für Eigentumswohnungen berücksichtigt die Besonderheiten einer vermieteten Eigentumswohnung, insbesondere mit Blick auf die gefassten Beschlüsse der WEG.
Als langjährige Hausverwalter kennen der Senior Jürgen Hansch und sein Sohn Christian als Geschäftsführender Gesellschafter der Hansch & Hansch (Hansch Immobilien GmbH, Hausverwaltung) die Gesetzeslage.
Und unterstützen vermietende Wohnungseigentümer in der Mietvertragsgstaltung.
Immobilienverkauf – Welche Dokumente sind notwendig und nützlich?
Ein Haus oder eine Wohnung zu verkaufen, ist in der Regel keine Kleinigkeit. Eigentümer ohne Immobilienerfahrung und kaufmännischen Hintergrund sollten daher auf die Dienste eines Maklers zurückgreifen. Er übernimmt nicht nur die Verkaufsabwicklung, sondern kümmert sich beispielsweise auch um die Preisfindung sowie um die Vermarktung des jeweiligen Objektes. Dabei braucht der Makler auch die Unterstützung seines Auftraggebers. Denn der Verkaufserfolg hängt maßgeblich davon ab, welche Informationen und Dokumente der Verkäufer dem Makler zur Verfügung stellt.
Welche Informationen müssen Verkäufer zur Verfügung stellen?
Ein Verkäufer kann natürlich grundsätzlich davon ausgehen, dass sich ein potenzieller Käufer selbst informieren möchte und dass der Interessent die gewünschten Unterlagen auch von sich aus anfordern wird. Wartet der Verkäufer zunächst einmal ab, muss er damit rechnen, dass sich der Verkaufsvorgang in die Länge zieht. Zudem besteht die Gefahr, dass ein Geschäftsabschluss nicht zu Stande kommt, weil der Käufer in der Zwischenzeit ein anderes Objekt ins Auge gefasst hat. Abgesehen von möglichen Nachteilen, die dem Verkäufer durch einen verzögerten Verkaufsvorgang entstehen können, gibt es auch gesetzliche Verpflichtungen zur Vorlage von Dokumenten. Zum Beispiel muss zu einer Immobilie immer der jeweilige Energieausweis vorliegen. Kann der Käufer den Energieausweis nicht einsehen, droht dem Verkäufer ein Bußgeld.
Was sind die wichtigsten Informationsquellen für den Käufer?
Eine der wichtigsten Informationsquellen beim Immobilienkauf ist jedoch zweifellos der jeweilige Grundbuchauszug. Denn im Grundbuch ist vermerkt, wer der tatsächliche Eigentümer eines Grundstücks ist. Außerdem wird dort ersichtlich, ob das Grundstück mit einer Hypothek oder Grundschuld belastet ist und ob weitere Belastungen auf der Immobilie liegen. Gerade die Auswertung der Abteilung zwei des Grundbuches ist für den Verkauf einer Immobilie besonders wichtig. Ein Wegerecht für den Nachbarn auf dem dahinter liegenden Grundstück, ein Leitungsrecht für eine Wasserleitung oder nachbarrechtliche Beschränkungen zur Bebaubarkeit des Grundstückes sind wichtige Faktoren, die einen potenziellen Käufer in seiner Entscheidung beeinflussen können.
Wozu dient ein Wertgutachten?
Der IVD Immobilienverband empfiehlt außerdem, ein Wertgutachten von einem Immobilienmakler, Gutachter oder Sachverständigen einzuholen. Dieses Gutachten bietet für den Verkäufer Sicherheit bei der Preisfindung.
Welche Unterlagen werden von den Banken angefordert?
Neben den genannten Unterlagen wünschen die Kreditabteilungen der Banken zudem Nachweise über Gebäude- und Feuerversicherung und gegebenenfalls Mieteinkünfte sowie aktuelle Fotos der Immobilie. Soweit vorhanden sind auch die maßgeblichen Bauunterlagen, darunter Baugenehmigung, Baupläne und Baubeschreibung bei der Finanzierungsanfrage hilfreich. Bei Mehrfamilienhäusern werden darüber hinaus oft detaillierte Informationen über die Vermietung verlangt. Soll mit dem jeweiligen Darlehen der Kauf einer Eigentumswohnung finanziert werden, muss in der Regel auch eine Kopie der Teilungserklärung, der aktuelle Wirtschaftsplan und die letzte Abrechnung der Eigentümergemeinschaft vorgelegt werden.
Warum ist die Einsichtnahme in die Teilungserklärung so wichtig?
Die Bedeutung der Teilungserklärung wird oft von Wohnungskäufern und -verkäufern gleichermaßen unterschätzt. Das Dokument, das die Rechte und Pflichten innerhalb einer Eigentümergemeinschaft regelt, werde in der Praxis häufig nicht gelesen – obwohl Käufer von Eigentumswohnungen bestätigen müssten, dass sie die Teilungserklärung vor der Vertragsunterzeichnung zur Kenntnis genommen haben.
Auch die Mikrolage zählt
Neben den für einen erfolgreichen Verkauf notwendigen Dokumenten gibt es eine Reihe von Unterlagen, die den Wert des Objektes unter Umständen steigern können. Dazu gehören beispielsweise Kopien von Mietverträgen, in denen eine Staffelmiete beziehungsweise indizierte Mieten vereinbart sind. Lohnend sind auch Nachweise über Modernisierungen oder unlängst erfolgte Reparaturen mit hohem Wertsteigerungseffekt. Darüber hinaus sollte ein Verkäufer auch daran denken, dass der Wert seiner Immobilien maßgeblich von der jeweiligen Mikrolage beeinflusst wird. Bei den Verkaufsverhandlungen ist es sehr hilfreich, wenn die Entwicklung der jeweiligen Wohnlage gut dokumentiert werden kann. Insbesondere dann, wenn das Wohnumfeld durch Infrastrukturmaßnahmen oder die Ansiedlung von Geschäften oder kulturellen Einrichtungen in der jüngsten Zeit stark aufgewertet wurde. Gerade hier kann ein Makler weiterhelfen. Er wird die Darstellung der Immobilie im Exposé immer auch durch eine Einschätzung der Wohnlagelage ergänzen.
Checkliste: Welche Unterlagen sollten beim Immobilienverkauf vorliegen?
Grundbuchauszug
Baugenehmigung
Baubeschreibung
Baupläne
Wertgutachten
Energieausweis (gesetzlich vorgeschrieben)
Grundrisse (bei Mehrfamilienhäusern)
Nachweise über Mieteinkünfte
Kopien von beispielhaften Mietverträgen
Nachweise Feuer- und Gebäudeversicherung
Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen)
Nachweise über Modernisierungen und wertsteigernde Reparaturen
Beschreibung der Mikrolage
5 Tipps für den Wohnungskauf als Kapitalanlage
Viele Anlegerinnen und Anleger suchen sichere Alternativen an den Kapitalmärkten – eine Wohnung kann dabei eine gute Wahl sein. Damit die Investition langfristig erfolgreich ist, empfehlen wir:
- Standort sorgfältig auswählen: Demografie, Infrastruktur und Erreichbarkeit sind entscheidend.
- Besichtigung mit Experten: Makler oder Sachverständige erkennen Schäden und Risiken.
- Kosten realistisch kalkulieren: Kaufpreis, Nebenkosten, Hausgeld und Steuern berücksichtigen.
- Unterlagen prüfen: Von Grundbuch über Energieausweis bis zu Eigentümerprotokollen.
- Hausverwalter prüfen: Qualifikation und Versicherungen geben Sicherheit.
Das A und O bleibt die Vermietbarkeit: Lage, Zuschnitt und Ausstattung müssen überzeugen.
Immobilienpreis-Kompass von Immowelt
Berlin - Frankfurt - Hamburg - Köln - München
Das Immobilienportal Immowelt veröffentlichte vor kurzem den aktuellen Immobilienpreiskompass
Quartal 4 - 2025.
Der deutsche Immobilienmarkt hat seine Erholung zum Ende des vergangenen Jahres fortgesetzt. Zwischen Oktober und Dezember 2025 erhöhten sich die Angebotspreise für Wohnimmobilien bundesweit erneut moderat.
Der Preiskompass steht hier zum Download bereit.
Kick-off: Hansch Immobilien startet Pop Art Kampagne 2026.
2026 zeigt Hansch Immobilien in seinen Social Media - Beiträgen einen neuen Look: Bunt. Fröhlich. Emotional.
So wir unsere Stadt und die Menschen die dort leben, arbeiten und wohnen.
Pop Art ist eine Kunstrichtung, die Motive aus der Popkultur und Werbung in die „hohe Kunst“ geholt hat – also Dinge, die man aus Comics, Supermärkten, Plakaten, TV und Stars kennt.
Bekannteste Künstler
- Andy Warhol (z. B. Marilyn Monroe, Campbell’s Soup)
- Roy Lichtenstein (Comic-Bilder mit Punkt-Raster)
- Richard Hamilton (frühe Pop-Art-Collagen)
Die Pop Art - Motive werden mit KI erzeugt. KI nutzen wir auch zur Optimierung unserer Prozesse.
Verkaufen. Vermieten. Bewerten - strukturiert planen &
umsetzen. Mithilfe digitaler Prozessoptimierung & KI.





